BRSNWkompakt  - 17/2016 -

 aktiv dabei für Inklusion und Sport    30. November 2016

     

Liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,

Ehre wem Ehre gebührt! Das gilt nicht nur für unsere paralympischen Spitzensportler, Welt- und Europameister, Medaillengewinner bei den Paralympics. Auch in unseren vielen Vereinen gibt es unzählige Menschen, die durch ihr jahrelanges Engagement und ihre gute und gewissenhafte Arbeit das Leben in ihren Vereinen, Städten, Kreisen und Bezirken prägen. Darum haben wir unsere Ehrenordnung überarbeitet, um durch eine klare Regelung dazu beizutragen, dass wir Ihre besonders verdienten Vereinsmitglieder für ihre Leistungen ehren können.

Eine besondere Ehre wurde unseren erfolgreichen Paralympics-Sportlern Vanessa Low, Markus Rehm, David Behre, Felix Streng und Johannes Floors zuteil. Bei der  Wahl zum Behindertensportler des Jahres in Köln wurde die Weitspringerin vom TSV Bayer 04 Leverkusen zur Behindertensportlerin des Jahres gekürt. Ihre vier männlichen Vereinskameraden aus der erfolgreichen 4x100m-Staffel erkoren die Sportfans zur Mannschaft des Jahres. Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Würdigung eurer Leistungen!

Für alle Sportlerinnen und Sportler ab 40 möchten wir außerdem noch einmal auf unser Landesseniorensportfest hinweisen. Wer sich bereits angemeldet hat, aber noch keine Unterkunft in Wilhelmshaven gebucht hat, sollte sich dafür nicht bis ins neue Jahr Zeit lassen. Denn Ende Dezember verstreicht die Option für Teilnehmer auf ausgewählte Hotels in der schönen Stadt an der Nordsee.

Und auch für die jüngeren Mitglieder tut sich etwas. Bereits seit vielen Jahren gibt es unseren Taschenkalender Kalendrina für Mädchen mit und ohne Behinderung in Kooperation mit dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Landessportbund. Für all jene Mädchen haben wir eine brandneue Facebook-Seite zur Kalendrina als tagesaktuelles Diskussionsforum zu Themen die Mädchen in diesem Alter bewegen aus der Taufe gehoben und auch die überarbeitete Internetseite ist endlich online. Klickt euch rein!

Nun wünschen wir viel Vergnügen beim Lesen unserer 17. Ausgabe der BRSNWkompakt.

Ihr BRSNW!


Den BRSNW-Newsletter gibt es auf vielfachen Wunsch unter diesem Link übrigens auch weiterhin als pdf-Datei. (hier klicken!)


  • Kolumne "Geistreich"
  • Mitteilungen vom BRSNW
  • Aus den Bezirken
  • Leistungs- und Breitensport
  • Rehabilitationssport
  • Aus-, Fort- und Weiterbildung
  • Kinder und Jugendliche
  • Ideenbörse
  • Termine


Kolumne "Geistreich"

Seniorenteller und andere Diskriminierungen
Hier erzählt unser (Un-)Ruheständler Andreas Geist über seine Eindrücke aus dem Leben eines Rentners.

Jetzt, wo das Wetter wieder lausig kalt, nass und windig wird, muss man sich schon überwinden, draußen aktiv zu sein und seine Runden zu drehen. Gut, dass wir die letzten schönen Oktobertage noch einmal genutzt haben und mit Spooky (mein Wohnmobil) noch eine Tour gemacht haben. Nach Bayern hat es uns verschlagen.

Wir wollten einige der vielen sehenswerten Städte und Orte längs der Romantischen Straße von Würzburg bis Füssen besuchen und natürlich die bayerische Lebensart mit deftigem Essen und süffigem Bier genießen. Da es von Vorteil ist, sich auf so eine Reise ein bisschen vorzubereiten und im Vorfeld etwas zu lesen, habe ich eher planlos das Internet nach Sehenswürdigkeiten und Spezialitäten in den Regionen durchstöbert, durch die wir fahren wollten. Die Vielfalt ist übrigens beeindruckend, allein bei den unzähligen Bieren.    

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Mitteilungen vom BRSNW

Jetzt noch Unterkunft fürs Landesseniorensportfest sichern 
Wer am Landesseniorensportfest 2017 in Wilhelmshaven (23. bis 30. April) teilnehmen möchte, sollte sich jetzt noch eine Unterkunft buchen. Die Optionen laufen in dieser Woche aus.

Der BRSNW richtet in 2017 erneut sein Landesseniorensportfest aus. In Wilhelmshaven wird Seniorinnen und Senioren eine Woche lang ein abwechselungsreiches Sport- und Rahmenprogramm angeboten.

Teilnehmen können Sportlerinnen und Sportler aus BRSNW-Vereinen und deren Begleitpersonen, die das 40. Lebensjahr vollendet haben.

Doch auch wenn sich der Meldeschluss zum Landesseniorensportfest beim BRSNW erst Mitte Januar 2017 befindet, weisen wir darauf hin, sich rechtzeitig die Unterkünfte in Wilhelmshaven zu sichern. Die Option für Teilnehmer des Landesseniorensportfests in den Hotels in Wilhelmshaven läuft Ende Dezember ab.

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Eingeschränkter Geschäftsbetrieb vor Weihnachten

In der Woche vor Weihnachten haben wir in der BRSNW-Geschäftsstelle nur einen eingeschränkten Geschäftsbetrieb.

Die Adventszeit hat bereits begonnen, Weihnachten rückt Tag für Tag näher. In der Woche vor Heiligabend vom 19. bis 23. Dezember 2016 haben wir nur einen eingeschränkten Geschäftsbetrieb. Zwischen dem 24. Dezember 2016 und dem 1. Januar 2017 bleibt unsere Geschäftsstelle geschlossen. Sollten Sie noch ein dringendes Anliegen haben, melden Sie sich bitte rechtzeitig bei unseren Sachbearbeitern.

Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Adventszeit und schon jetzt frohe Weihnachtstage!


Neue BRSNW-Ehrenordnung ab 1. Januar 2017 in Kraft
Der Vorstand des BRSNW hat eine neue Ehrenordnung beschlossen.

Wer sich für den Behinderten- und Rehabilitationssport in Nordrhein-Westfalen einsetzt, engagiert und anderweitig verdient gemacht hat, den wollen wir ehren. Daher hat der Vorstand des BRSNW daher eine neue, klare und übersichtliche Regelung beschlossen, die ab dem 1. Januar 2017 in Kraft tritt und die bisher seit 2010 bestehende, alte Ehrenordnung des BSNW ablöst.

Vereine, die dem BRSNW lange Jahre die Treue halten, bekommen eine Ehrenurkunde oder den Ehrenwimpel je nach Dauer der Mitgliedschaft im BRSNW verliehen. Für Personen, die sich 10, 20 oder sogar 30 Jahre im Vorstand oder im Sport- und Übungsbetrieb ihres Vereins engagiert haben oder sich im Vorstand, Hauptvorstand oder Abteilungsvorstand des BRSNW eingesetzt haben, gibt es die Ehrenzeichen in Bronze, Silber und Gold. Für besondere Verdienste im Behinderten- und Rehabilitationssport gibt es die Ehrenmedaille in Silber oder Gold.

Die entsprechenden Formulare, um eine Ehrung eines Vereinsmitglieds zu beantragen, werden derzeit noch von uns überarbeitet. Die neue Ehrenordnung finden Sie hier...


Guido Gärtner ist neuer Abteilungsleiter Segeln

Auf der Abteilungsversammlung der Segler im BRSNW wurde Guido Gärtner zum neuen Abteilungsleiter gewählt.

Guido Gärtner übernimmt das Amt vom bisherigen Abteilungsvorstand Wolfgang Grupe. Als Beauftragter Segeln ist Josef Schmitz wiedergewählt worden.


Mitgliederbestandserhebung geht online
Erneut der wichtige Hinweis an alle Vereine im BRSNW: Ab 2017 können Sie sich das Papier sparen. Unsere Mitgliederbestandserhebung können Sie dann online erfassen.

Zum 1. Januar 2017 können unsere Vereine die Mitgliederbestandserfassung zum BRSNW über das Online-Erfassungstool des LandesSportBundes NRW e.V.nutzen. Der Vorteil der neuen Mitgliederbestandserhebung für unsere Vereine: Sie brauchen nicht mehr zwei Statistiken - an den LSB und den BRSNW - zu senden, sondern lediglich eine komplette Statistik eingeben. Neben den bekannten Abfragen zur Erfassung der LSB-Bestandsdaten werden die zusätzlichen BRSNW-Bestandsdaten in weiteren Abfrageschritten erfasst. Somit sparen sich alle unsere Vereine einen Arbeitsschritt und viel Papier. Weitere Informationen erhalten Sie demnächst auch in einer der nächsten Ausgaben der BRSNWkompakt.


Lehrgang zum Judo für Menschen mit geistiger Behinderung
Der Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW veranstaltet im Februar 2017 einen Lehrgang zum Judo für Menschen mit geistiger Behinderung.

Der Judolehrgang richtet sich an interessierte und erfahrene Übungsleiter, Trainer, Sonder- und Sozialpädagogen. Die Fortbildung soll die notwendigen Kompetenzen im Judo mit Menschen mit geistiger Behinderung sichern und weiterentwickeln.

Der Lehrgang "Judo der Geistigbehinderten" findet vom 3. bis 5. Februar 2017 in der Sportschule Hennef, Sieg statt. Referentin ist Roswitha Bosbach. Die Teilnahmegebühr beträgt 130 Euro.

Der Lehrgang wird vom BRSNW zur Lizenzverlängerung anerkannt.

Weitere Informationen hier...


Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt im Sport
Um sexualisierte Gewalt im Sport künftig besser aufarbeiten und Schutzkonzepte weiterentwickeln zu können, suchen die Verantwortlichen des Projektes VOICE Betroffene, die bereit sind, vertraulich und anonym von ihren Erlebnissen zu erzählen.

Gloria Viseras hat als Kind geturnt und nahm 1980 an den Olympischen Spielen in Moskau teil. Erst Jahre später hat sie darüber gesprochen, dass sie als Kind sexualisierte Gewalt im Sport erfahren hat. Heute unterstützt sie als Botschafterin von VOICE Sportlerinnen und Sportler, deren Erlebnisse im Zentrum des Projektes stehen. Die Erzählungen der Betroffenen bilden die Basis für einen Wissenstransfer und die Entwicklung von Maßnahmen zur Prävention.

Um in naher Zukunft Empfehlungen und konkrete Informationsmaterialien zur europaweiten Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt im Sport entwickeln zu können, sind die WissenschaftlerInnen um Dr. Bettina Rulofs und Gitta Axmann von der Deutschen Sporthochschule Köln auf die Unterstützung Betroffener angewiesen. Wer sexuelle Belästigungen oder Übergriffe im Sport erlebt hat und bereit ist, über die Erfahrungen zu berichten, kann sich dort melden. Hier weiterlesen...


Zehn Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung
Das DOSB-Projekt "Qualifiziert für die Praxis: Inklusionsmanager/innen für den gemeinnützigen Sport" will die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen im Sport und im Arbeitsleben verbessern.

Dazu hat eine Jury unter einer Vielzahl von guten Bewerbungen die zehn Sportorganisationen ausgewählt, die in der ersten Phase des Projekts ab 1. Januar 2017 für zwei Jahre Menschen mit Behinderung als Sport-Inklusionsmanager/in einstellen.

Von den zehn gemeinnützigen Sportorganisationen, bei denen sich Menschen mit Behinderung für diese Position bewerben können, stammen drei aus Nordrhein-Westfalen. Dies sind der Turnverein Ratingen 1865 e.V., der Stadtsportbund Aachen e.V. und der DJK-Sportverband mit Sitz in Langenfeld (Rheinland).

Beteiligt hatten sich 25 Sportvereine und -verbände, für die Inklusion ein wichtiges Thema ist. Der Jury ist die Auswahl nicht leicht gefallen.

Weitere Informationen hier...



Aus den Bezirken

Eisstockschießen bei "Münster on Ice"
Beim Aktionstag "Münster on Ice" kann man mit unserem Bezirk Münster das Eisstockschießen als Sportart kennenlernen.

Wer bereits Handbike fahren, Rollschuhlaufen, Fahrradfahren, Kanufahren, Badminton oder Basketball ausprobiert hat und schon viele verschiedene Sportarten kennt, der kann beim Aktionstag "Münster on Ice" jetzt auch das Eisstockschießen kennenlernen und selbst ausprobieren.

Am Freitag, 6. Januar, 10.30 Uhr, veranstaltet der BRSNW-Bezirk Münster einen Eisstockwettbewerb auf der Eislaufbahn Emsdetten auf dem Rathausplatz.

Anmeldungen nimmt die Sportkoordinatorin Dagmar Lenters per E-Mail entgegen.

Weitere Informationen hier...


TEP-ART Menden war inklusiv in Meschede aktiv
Zum dritten Mal veranstaltete der Kreissportbund im Hochsauerlandkreis seinen Tag der Begegnung im Kloster Meschede. Ein Inklusionssportfest in der Dreifachturnhalle des Klostergymnasiums war der Treffpunkt.

Behinderten- und Nichtbehindertensportler aus den Bereichen Judo, Basketball, Fechten, Fußball und Sportschießen mit Gewehr und Pistole trafen sich in Meschede. Die Aktiven des Reha- und Behindertensportvereins TEP-ART Menden waren als Gäste vom Kreissportbund HSK und dem befreundeten Verein, dem BSV Meschede, geladen. Durch den Tag moderierte Nicola Collas vom Radio Sauerland. Mit ihrer Cheerleading-Choreographie heizten sie den Zuschauern ein, gestalteten daraus ihre erste Mitmachaktion.

Beim zweiten Auftritt "Trommeln für's Leben" trugen die Aktiven des Bühnenprogramms die T-Shirts "das Menderner Inklusionshaus" und die Zuschauer ließen sich nicht lange bitten die Choreo mal mitzutrommeln. Wieder einmal war es für die Aktiven eine Herzenssache, den Zuschauern und beteiligten Sportlern mit ihren Auftritten ein Strahlen ins Gesicht zu zaubern und durch die Mitmachaktionen den wirklichen Inklusionsprozess auf den Weg zu bringen. Hier weiterlesen...


Paderborn ehrt erfolgreiche Special Olympics-Sportler
Die Stadt Paderborn hat im Rahmen des integrativen Sportfestes "Together in Motion" 17 Sportlerinnen und Sportler geehrt, die erfolgreich an den Special Olympics in Hannover teilgenommen hatten.

Beim diesjährigen Integrativen Sportfest „Together in Motion“ wurden 17 Paderborner Sportlerinnen und Sportler vom Verein Golf Club Paderborner Land, vom Verein TuRa Elsen und von der Hermann-Schmidt-Schule für ihre hervorragenden Leistungen bei den Special Olympics, den Spielen für Menschen mit geistiger Behinderung, von der Stadt Paderborn und dem Stadtsportverband Paderborn vor ca. 1500 Zuschauern im Sportzentrum Maspernplatz geehrt.

Die Teilnahme an den Special Olympics war für die 17 Paderborner Athleten ein besonderer Höhepunkt in diesem Sportjahr. 

Bei den diesjährigen 10. Special Olympics, die in Hannover vom 6. bis zum 10. Juni 2016 stattfanden und an denen 4.800 Sportler mit geistiger Behinderung aus ganz Deutschland teilnahmen, gewann das Paderborner Special Olympics Team zahlreiche Medaillen.  Hier weiterlesen...


Medaillenflut für TuRa Elsens Schwimmer in Essen
Beim 11. Schwimmfest von Special Olympics NRW in Essen schnitten die sechs Schwimmer von TuRa Elsen Paderborn sehr erfolgreich ab.

Äusserst erfolgreich schnitten die sechs Schwimmer der TuRa Elsen beim 11. Schwimmfest von Special Olympics NRW in Essen ab. Nach einer stimmungsvollen Eröffnungsfeier mit dem Hissen der Special Olympics Fahne, dem olympischen Eid und dem Entzünden des olympischen Feuers durch Schwimmweltmeisterin Isabelle Härle eröffnete Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen die Spiele.

Für alle 150 Schwimmer standen zunächst die Klassifizierungsläufe an und danach wurden die Schwimmer anhand ihrer Vorlaufzeiten in gleichstarke Finalläufe eingeteilt. Die TuRaner starteten alle über 25 m und 50 m Freistil und holten insgesamt 7 Medaillen. Hier weiterlesen...



Leistungs- und Breitensport

Vanessa Low und die 4x100m-Staffel sind Behindertensportler des Jahres
Die BRSNW-Leichtathleten Vanessa Low und die 4x100m-Staffel mit David Behre, Johannes Floors, Markus Rehm und Felix Streng wurden bei der Wahl zum Behindertensportler des Jahres vom Deutschen Behindertensportverband in Köln ausgezeichnet.

Sportlerin des Jahres: Vanessa Low (26, TSV Bayer 04 Leverkusen)

Die 26-jährige Paralympics-Siegerin im Weitsprung darf sich zum ersten Mal Behindertensportlerin des Jahres nennen. Dies ist jedoch nicht die erste Auszeichnung für Low in diesem Jahr. Sie wurde für ihre herausragenden Leistungen bei den Paralympischen Spielen bereits von der Deutschen Sporthilfe zur Sportlerin des Monats September gekürt. 

Mannschaft des Jahres: Die 4x100-Meter-Staffel mit David Behre, Johannes Floors (21), Markus Rehm (28) und Felix Streng (21) ist Team des Jahres 2016 (Foto: Ralf Kuckuck, DBS)

Die vier Leverkusener sprinteten erneut an die Spitze. Nachdem das Erfolgs-Quartett bereits bei der Weltmeisterschaft  2015 und der Europameisterschaft 2016 die Goldmedaille gewann, sicherten sie sich in Rio nun auch noch paralympisches Gold. Sie sprinteten mit paralympischem Rekord und neuem Europarekord in 40,82 Sekunden ins Ziel und holten somit in der Startklasse T42-46 das begehrte Gold.

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G-Judoka aus dem BRSNW holen drei deutsche Meistertitel
Die Männer erkämpften sich bei den Deutschen Verbandsmeisterschaften in Koblenz in der Wettkampfklasse II den Meistertitel. In der WK I erhielten sowohl das Männer- als auch das Frauen-Team mangels Konkurrenz den Meistertitel.

Am 19.11.2016 fanden in der Koblenzer Peter-Häring-Sporthalle die Deutschen Verbandsmeisterschaften im G-Judo statt.

Die von der Judoabteilung des SV Urmitz hervorragend ausgerichteten DVMM fanden in einem  würdigen Rahmen statt.  Pünktlich um 12 Uhr begann die Veranstaltung mit einer kleinen Eröffnungsfeier. Um 12:30 Uhr starteten bereits die Kämpfe. Da der Ausrichter nur eine Wettkampfmatte ausgelegt hatte, zogen sich die Kämpfe über viele Stunden hin, was der Atmosphäre in der Sporthalle jedoch keinen Abbruch tat.

Von den insgesamt 12 Landesteams aus Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen (BRSNW-Mannschaften) starteten zehn in der Wettkampfklasse II (Judoka mit einem stärkeren Handicap). In der Wettkampfklasse I, G-Judoka mit einem geringeren Handicap, gingen ausschließlich die Frauen und Männer aus Nordrhein-Westfalen an den Start, so dass beide Teams kampflos Deutsche Verbandsmeister wurden. Für die BRSNW-Judoka der Wettkampfklasse I war das  besonders bedauerlich, hatten sie sich doch fast eine Woche in der Sportschule Hennef auf die Meisterschaft vorbereiten können. Hier weiterlesen...


Rekordflut bei der DKM in Remscheid        
Die Schwimmerinnen und Schwimmer mit Behinderung erzielten bei den Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften zahlreiche Bestleistungen. Besonders stachen die Weltrekorde von Daniel Simon und der Europarekord von Verena Schott heraus. Die BRSNW-Schwimmer holten zusammen 26 Meistertitel.

Daniel Simon (Darmstadt) schwamm über 50m Brust (31,43 Sek.) und 50m Schmetterling (26,74 Sek.) zu gleich zwei Weltrekorden. Verena Schott stellte dagegen über 100m Schmetterling in 1:35,24 Min. einen neuen Europarekord auf.

Auch die Schwimmerinnen und Schwimmer aus dem Paralympischen Schwimmteam NRW wussten zu überzeugen. Insgesamt 128x gingen die paralympischen Sportler aus NRW an den Start. Dabei wurden 91 absolute Bestzeiten erreicht. Mit diesen Leistungen gewann das BRSNW-Team am Ende 26 deutsche Meistertitel in den verschiedenen Altersklassen.

Dazu kamen vier zweite Plätze und 15 dritte Plätze. Besonders der jüngste Starter der Meisterschaften, Maurice Wetekam, schwamm stark und wurde allein elfmal deutscher Meister der Jugend D. Auch Adam Karas (9x), Isabel-Marie Goglin (4x), Taliso Engel (1x) und Anna Kryzaniak (1x) sorgten für zahlreiche deutsche Meistertitel.

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Rehabilitationssport

Lippstädter Turnverein sucht Übungsleiter für Rehasport

Der größte Sportverein im Kreis Soest sucht eine/n Übungsleiter/in B im Rehabilitationssport mit dem Profil "Orthopädie."

Der Lippstädter Turnverein 1848 e.V. ist mit über 3200 Mitgliedern der größte Sportverein im Kreis Soest. Die Abteilung Gesundheitssport ist ein anerkannter Leistungserbringer für Reha- und Präventionssport in Lippstadt. Zur Verstärkung des Teams sucht der Verein motivierte Übungsleiter und Übungsleiterinnen, die Kurse vertreten und/oder fest übernehmen möchten.

Interessenten können sich beim Lippstädter Turnverein 1848 e.V. melden, Kontakt: Diana Bohle (E-Mail: diana.bohle@ltv-lippstadt.de, Tel. 02941/58548)


Ihr Verein sucht einen Übungsleiter?

Sie sind Übungsleiter und suchen eine passende Tätigkeit?

Stellen Sie Ihre Suchanfrage nach einem passenden Übungsleiter als Verein in unserer Übungsleiterbörse ein auf www.brsnw.de



Aus-, Fort- und Weiterbildung

Ausbildung zum anerkannten Entspannungspädagogen
Der Blaukreuzdiakonieverein eröffnet neue Perspektiven in der Vereinsentwicklung - die Ausbildung zum kassenanerkannten Entspannungspädagogen. Dies ermöglicht Vereinen, Übungsleitern und Vereinsmitgliedern neue Chancen.

Vor dem Hintergrund, dass die Regierungskoalition ein neues Präventionsgesetz verabschiedet hat, ist die hier vorgestellte Ausbildung eine gute Möglichkeit für die Vereine und Übungsleiter auch in diesem Bereich gut aufgestellt zu sein.

Inhaltlich wird es vorrangig um die anerkannten Methoden "Autogenes Training" und "Progressive Muskelrelaxation" nach Jacobson gehen.

Selbsterfahrung, wissenschaftliche Hintergründe, Methodik/Didaktik und die entsprechende Pädagogik werden beleuchtet. Jochen Beutler vom Blaukreuzdiakonieverein wird die Ausbildung leiten. Dirk Kubatzki, langjähriger BRSNW-Referent und selber Entspannungspädagoge wird als Referent im Lehrteam sein.

Die Ausbildung wird im "Haus des Behindertensports" in Winterberg-Langewiese stattfinden. Weitere Informationen hier...


Der neue DBS-Lehrgangsplan für 2017 ist da!
Neuer DBS-Lehrgangsplan bietet für 2017 rund 1.000 Bildungsangebote

Der neue DBS-Lehrgangsplan 2017 ist da! Mit bundesweit rund 1.000 Bildungsangeboten bestätigt der DBS mit seinen Landes- und Fachverbänden sowie der DBS-Akademie die unverändert hohe Nachfrage nach Qualifizierungsmaßnahmen im Bereich der Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote für Menschen mit Behinderungen. Mit vielen aktuellen Bildungsangeboten      
richtet sich der DBS-Lehrgangsplan 2017 wie in den vergangenen Jahren an  Menschen mit und ohne Behinderung, die sich für Aus-, Fort- und Weiterbildungen im Bereich des Sports für Menschen mit Behinderung  interessieren und qualifizieren möchten.

Zum Download des Lehrgangsplans

Auch in diesem Jahr hat leider wieder der Fehlerteufel zugeschlagen. Bitte beachten Sie daher folgende Korrekturen für den Lehrgangsplan 2017:

LG-Nr. Titel falscher Termin richtiger Termin
178344 Einsatz von Pilatestechniken in der Rehasportstunde (Einführungslehrgang)  12./13.05.17  12./13.06.17
178602 Sport für Menschen mit Demenz - Aufbaulehrgang  19.09.17   15.09.17
178604 Ein Leben mit Begegung. Sport mit Parkinsonbetroffenen und Demenzerkrankten  10./11.12.17  09./10.12.17
178803 Tanzen mit Menschen mit Behinderung (I)  16./17.04.17   01./02.04.17
178804 Tanzen mit Menschen mit Behinderung (II)  12./13.11.17  11./12.11.17
178805 Tanzen mit Senioren & Menschen mit Demenz  07.05.17  13.05.17


In folgenden, aktuellen Lehrgängen im Januar sind noch einige Plätze frei:

Termin LG-Nr. Beschreibung Ort Meldeschluss
Ausbildungen:
11.01.17  172020  Pflichtteil P8 - für vorqualifizierte Teilnehmer  Duisburg  11.12.16
12.01.17  174001 Rehabilitationssport bei Krankheiten und Behinderungsformen der Inneren Medizin  Eschweiler  15.12.16
27.01.17  171002 Grundlagen über Behinderungen und zum Sport von Menschen mit Behinderung  Duisburg  17.12.16
28.01.17  172001 Pflichtteil-P 16 - für vorqualifizierte Teilnehmer  Paderborn  04.01.17
Fortbildungen:
07.01.17  178828 Achtsamkeit in Ruhe und Bewegung - Feldenkrais trifft Meditation  Arnsberg  06.12.16
07.01.17  178304 Haste Töne - Musik bewegt (auch im Wasser)   Duisburg  07.12.16 


Einen Überblick zu allen Lehrgängen finden Sie auch auf unserer Internetseite.

Haben Sie Fragen zu unseren Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen, geben Ihnen Helga Napiwotzki (napiwotzki@brsnw.de, Tel. 0203/7174-155) und Silke Neuwald (neuwald@brsnw.de, Tel. 0203/7174-157) gerne Auskunft.


Kinder und Jugendliche

Die neue Kalendrina Homepage ist online!

Mit einer aktuell überarbeiteten Homepage und einer brandneuen Facebookseite ist Kalendrina jetzt auch im Netz täglich für Mädchen mit und ohne Behinderung da.


Die neue überarbeitete Homepage www.kalendrina.de ist nun endlich auch wieder online. Dort finden Mädchen spannende Artikel über Sport, Gesundheit, Liebe oder Behinderung – Themen eben, die Mädchen interessieren. Dazu gibt es lustige Spiele, coole Bildergeschichten, leckere Rezepte, Buchempfehlungen, einfache Do-it-yourself-Tipps und vieles mehr. Jetzt reinklicken und stöbern!

Auch bei Facebook ist Kalendrina jetzt aktiv. Dank unserer fleißigen Redakteurinnen ist dort die Kalendrina auch jeden Tag voller Leben, voller Diskussionen und voller spannender Themen für junge Mädchen. Hier klicken...


Den eigenen Newsletter unseres Bereichs KiJu können Sie über Axel Görgens (Tel: 0203-7174-161; E-Mail: goergens@brsnw.de) bestellen



Ideenbörse

Silvester feiern im winterlichen Sauerland

Die BRSNW-Sportschule Haus des Behindertensports bietet viele Möglichkeiten, den Jahreswechsel zu zelebrieren.

Das Haus des Behindertensports, unsere BRSNW-Sportschule, bietet sich ideal für eine Kurzreise über die Feiertage an. In direkter Umgebung lassen sich in schneebedeckter Natur verschiedenste Wintersportarten betreiben.

Auch zum Silvesterfeiern ist das Haus des Behindertensports gut geeignet. Mit 19 Doppelzimmern hält unser Haus im Grünen im winterlichen Langewiese bei Winterberg im Sauerland genügend Platz für die ganze Familie oder große Gruppen, die gemeinsam den Jahreswechsel feiern möchten. Dafür steht ein großes Haus und auf Wunsch ein Büffet zur Verfügung. Genießen Sie schöne Feiertage ganz nah an der Natur und begrüßen Sie das neue Jahr mit einem farbenfrohen Feuerwerk!

Weitere Informationen bei Ursula Harzheim (Tel. 0203/7174-153) oder auf www.brsnw.de


Fair gewinnt - beim Fair Play Preis des Deutschen Sports

Noch bis zum 31. Dezember 2016 online Ihre Favoriten nominieren.

Der Fair Play Preis des Deutschen Sports wird jährlich durch den Deutschen Olympischen Sportbund und den Verband Deutscher Sportjournalisten vergeben. Mit ihm werden nicht nur Fair Play-Aktionen – von der einen „großen Geste“ bei einem sportlichen Topereignis bis zum dauerhaften Einsatz und Engagement im Verein vor Ort – ausgezeichnet. Er will auch alle Sportlerinnen und Sportler ermutigen, sich weiter für ein faires Miteinander einzusetzen.

Über die Preisträger in den beiden Kategorien „Sport“ und „Sonderpreis“ entscheidet eine Fachjury. Nominierungen kann jeder einreichen! Deshalb sind alle Sportbegeisterten aufgerufen, bis zum 31. Dezember 2016 ihre Anwärter auf den Fair Play Preis des Deutschen Sports 2016 unter www.fairplaypreis.de oder über info@fairplaypreis.de zu übermitteln.

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Termine

Datum  Veranstaltung Ort
09.12.16 Felix-Award 2016 Dortmund (NRW)
09.-11.12.16 DM Ski Alpin Pitztal (Österreich)
10.12.16 Abschlussveranstaltung "SPORT FÜR MENSCHEN MIT DEMENZ" Duisburg (NRW)
10.12.16 Nikolaus-Spiel- und Sportfest Nordwalde (NRW)
06.01.17 Aktionstag "Münster on Ice" Emsdetten (NRW)
21.01.17 Offene LM Bogen - WA Halle Bocholt (NRW)




Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG:

Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen e.V.
Friedrich-Alfred-Straße 10
47055 Duisburg

Vertreten durch: Vorsitzender: Reinhard Schneider; Geschäftsführer: Lars Wiesel-Bauer

Kontakt: Tel.: 0203 / 7174-150; Fax: 0203 / 7174-163; E-Mail: brsnw@brsnw.de

Registereintrag: Vereinsregisternr.: 3720, Amtsgericht Düsseldorf

USt.-IdNr.:  DE158556940


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