BRSNWkompakt - 13/2017 -

 aktiv dabei für Inklusion und Sport     30. Juni 2017


Liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,

ein schwieriges Thema ist für viele Rehasport-Vereine oft die Suche nach einem Vereinsarzt, der die Angebote im Rehabilitationssport betreut. Diese sind aber zwingend erforderlich, damit ein Verein weiterhin Rehabilitationssport anbieten darf. Da es in vielen Gegenden schwierig ist, einen Vereinsarzt zu finden, möchten wir unseren Vereinen bei der Suche behilflich sein und haben ein Faltblatt erstellt, das wir ihnen zur Verfügung stellen, um Ärzte über ihre Tätigkeit im Rehasport-Verein zu informieren. Alle Informationen finden Sie in diesem Newsletter.

Im Leistungs- und Breitensport sind die Wettkämpfe in vollem Gange - und zeigen einmal mehr die Vielfalt und die Leistungsfähigkeit der Behindertensportler in Nordrhein-Westfalen. In den zurückliegenden zwei Wochen durften wir Deutsche Meister im Fußball, im Judo, im Tischtennis bejubeln. Sogar Europarekorde sind beim Integrativen Leichtathletik-Sportfest in Leverkusen gefallen.

Für alle Seniorensportler gibt es im nächsten Jahr bekanntlich kein vom BRSNW organisiertes Seniorensportfest. Diesmal lädt der Deutsche Behindertensportverband alle Seniorensportlerinnen und -sportler nach Goslar zum Bundesseniorensportfest ein. Dort gibt es in der Stadt im Harz neben dem sportlichen Programm auch wieder einiges zu entdecken. Schließlich gehört Goslar zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Und nun wünschen wir viel Vergnügen beim Lesen dieser Ausgabe der BRSNWkompakt!      

Ihr BRSNW


  • Kolumne "Geistreich"
  • Mitteilungen vom BRSNW
  • Aus unseren Bezirken
  • Leistungs- und Breitensport
  • Rehabilitationssport                                        
  • Aus-, Fort- und Weiterbildung
  • Kinder und Jugendliche
  • Ideenbörse
  • Termine


Kolumne "Geistreich"

Auf ein langes Leben!
Hier erzählt unser (Un-)Ruheständler Andreas Geist über seine Eindrücke aus dem Leben eines Rentners.

Meine private Altersvorsorge, zu der ja Jedermann geraten wird, der einst von Rente oder Pension mit verkraftbaren Versorgungslücken leben will, habe ich bei einer großen deutschen Lebensversicherung abgeschlossen, die mit A anfängt und Z aufhört.

Nach vielen Jahren eingezahlter Beiträge geht es nun andersrum, und  diese Versicherung zahlt  mir eine zusätzliche monatliche Rente, solange ich lebe. Nicht üppig, aber doch so, dass ich mit der gesetzlichen Rente zusammen über die Runden komme.

Eigentlich, so nimmt der misstrauische Leistungsempfänger an, müsste die Versicherung daran interessiert sein, dass ich möglichst vor dem statistischen Durchschnittsende eines männlichen Rentners den Geist aufgebe. Dann bleibt von den gezahlten Beiträgen mehr Gewinn für den Konzern.

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Mitteilungen vom BRSNW

1. Ehrenmedaille in Gold für Theodor Zühlsdorf
Theodor Zühlsdorf wird mit der 1. Ehrenmedaille in Gold vom BRSNW ausgezeichnet. Damit würdigt der Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen das Lebenswerk des bald 91 Jahre alten ehemaligen und langjährigen Vorsitzenden.

Der Name Zühlsdorf ist in Nordrhein-Westfalen mit der erfolgreichen und nachhaltigen Entwicklung des Behindertensports eng verbunden. Durch seinen unermüdlichen Einsatz für den Sport von Menschen mit Behinderung hat der langjährige Vorsitzende (1994 bis 2002) und heutige Ehrenvorsitzende des Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes Nordrhein-Westfalen e.V. (BRSNW), Theodor Zühlsdorf (links im Bild), außergewöhnliche Verdienste errungen. Weit über 20 Jahre (1983 bis 2007) leitete der gebürtige Gladbecker die Abteilung Behindertensport beim TSV Bayer 04 Leverkusen und ist Ehrenmitglied des Vereins. Als ehemaliger Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes (1995 bis 2005) und heutiger Ehrenpräsident des Verbandes hat Zühlsdorf die Entwicklung des Behindertensports auch über die Grenzen Nordrhein-Westfalens maßgeblich geprägt.

Der Vorstand des BRSNW hat mit der erstmaligen Verleihung der höchsten Auszeichnung des Verbandes beschlossen, das Lebenswerk von Theodor Zühlsdorf in besonderer Weise zu würdigen. Die persönliche Verleihung der Ehrenmedaille wird durch den BRSNW-Vorsitzenden Reinhard Schneider (rechts im Bild) zu Zühlsdorfs 91. Geburtstag am 9. August 2017 vorgenommen.

Im Rahmen seiner Ehrenordnung kann der BRSNW Vorstand für besondere Verdienste, Leistungen, Engagements, Projekte oder Sonstiges von Vereinen und Persönlichkeiten die Ehrenmedaille in Silber und Gold verleihen.


Bundesseniorensportfest Goslar 2018

Der Deutsche Behindertensportverband blickt im Jahr 2018 auf 40 Jahre Bundesseniorensportfest zurück. Das gilt es zu feiern! Für das Jubiläum laden wir alle Seniorinnen und Senioren herzlich zum 18. Bundesseniorensportfest vom 10. bis 17. März 2018 nach Goslar ein.

Im Bereich des Seniorensports richtet der DBS seit 1978 fast alle 2 Jahre das Bundesseniorensportfest aus. Dabei verbringen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine komplette Woche am Veranstaltungsort und können täglich ein anderes Angebot nutzen, welches sowohl sportlichen als auch kulturellen Charakter hat.

In Kooperation mit der Stadtverwaltung Goslar als Veranstaltungspartner können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine ereignisreiche und spannende Sport- und Kulturwoche in der UNESCO-Welterbestadt erleben. Die Ausschreibung wird Mitte August 2017 veröffentlicht, an die bisher teilnehmenden Vereine automatisch versendet und kann zusätzlich ab dann auch auf der Homepage des DBS nachgelesen werden. Hier weiterlesen...


BRSNW veranstaltet den Tag des Rollstuhlsports
Wer schon immer einmal ausprobieren wollte, welche Sportarten im Rollstuhl möglich sind, hat dazu am Samstag, 2. September, die Gelegenheit: beim Tag des Rollstuhlsports in Duisburg.

Sie wollten immer schon mal wissen, wie man als Rollstuhlfahrer Rugby, Basketball oder Tennis spielen kann? Oder doch lieber Fechten, Hockey (auch E-Rollstuhlhockey), Tanzen, Bogenschießen oder Boccia ausprobieren? Das reicht noch nicht? Wie wäre es dann mit einem Rollstuhlparcours, Tischtennis oder Handbiken an der frischen Luft? Wie funktioniert Skifahren? Wo kann man es lernen?

Das alles (und noch einiges mehr wie Rollstuhlvermessung und Rollstuhlfahrtraining) können Vereinsvertreter, ihre Rollstuhl fahrenden Vereinsmitglieder, Trainer, Übungsleiter und alle Interessierten am Samstag, 2. September 2017 in der Sportschule Duisburg-Wedau erproben.

Der Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen e.V. (BRSNW) greift damit den Wunsch vieler Vereinsvertreter (mit und ohne Rollstuhl) nach Schnupperangeboten in diesem Bereich auf und lädt Sie ganz herzlich dazu ein!

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Freizeit für Menschen mit geistiger Behinderung
In Winterberg-Langewiese findet auf dem Höhenrücken des Rothaargebirges vom 30. Juli bis 11. August 2018 wieder die beliebte Wander- und Sportfreizeit für Menschen mit geistiger Behinderung des BRSNW statt. Anmeldung bis zum 30. Oktober 2017.

Unter dem Thema "Wandern, (Nordic-) Walking, Bewegung, Spiel und Sport" findet vom 30. Juli bis 11. August 2018 im „Haus des Behindertensports“ in Winterberg-Langewiese auf dem Höhenrücken des Rothaargebirges die beliebte Sommerfreizeit des BRSNW für geistig behinderte Jugendliche und junge Erwachsene statt. Bei schlechtem Wetter bieten wir in der hauseigenen Turnhalle Gymnastik, Ausdauertraining und Spiele an.

Die Leitung hat Ursula Czerwonka. Die Teilnehmer sind in Doppelzimmern bei Vollpension im „Haus des Behindertensports“ untergebracht und werden angemessen betreut.

Die Teilnahme kostet 720 Euro bei eigener Anreise, 80 Euro Taschengeld. Für die Maßnahme stehen Spenden in Höhe von mehr als 2.000 Euro zu Verfügung. Nur so konnte der Kostenbeitrag auf 720 Euro festgesetzt werden. Meldeschluss ist Montag, der 30. Oktober 2017. Hier weiterlesen...


NRW-Sport fordert 8 Millionen Euro zusätzliche Förderung
Rund acht Millionen Euro mehr ab 2018 für die gezielte Förderung des Ver-einssports auf allen Ebenen: Mit diesem konkreten Anspruch hat der Landessportbund (LSB) Nordrhein-Westfalen sein insgesamt sieben Punkte umfassendes Forderungspapier flankiert, das sich als klarer Auftrag an die neuen Koalitionsparteien im Düsseldorfer Landtag verstehe. Das teilte der LSB in einem Pressebericht mit.

Die CDU/FDP-Landesregierung hatte zuvor bereits angekündigt, für die Arbeit im und für den Sport in ihrem künftigen Plan „Nr. 1: Sportland NRW“ gesicherte finanzielle Mittel vertraglich festzuschreiben. „Die zusätzlichen Gelder sind in erster Linie zur direkten Weitergabe an unsere Mitgliedsorganisationen, also die Stadt- und Kreissportbünde sowie Fachverbände, gedacht. Dort werden sie für die Finanzierung von Stellen gebraucht, mit denen die Vereine beim Thema Ganztag oder Integration vor Ort erfolgreich unterstützt werden“, erklärte LSB-Präsident Walter Schneeloch.

Zu den sieben aufgelisteten Forderungen für den Zeitraum 2018 bis 2022 gehören beispielsweise der Ausbau von Bewegung, Spiel und Sport im Ganztag, die Förderung von Kinder und Jugendlichen sowie die Verbesserung der Strukturen im Leistungssport, aber auch ein neues  Landesprogramm zur Sanierung kommunaler sowie vereinseigener Sportstätten. Besondere Beachtung liege außerdem auf verbesserten Rahmenbedingungen für das Ehrenamt, das von einer immer weiter ausufernden Bürokratie befreit werden müsse, ergänzte der Präsident. Hier weiterlesen...


Aus unseren Bezirken

"Bike ma anders!" in Dortmund
Inklusion mit dem Fahrrad steht hinter dem Aktionstag "Bike ma anders! - Radfahren für alle" am Samstag, 1. Juli, 10 bis 16 Uhr, in Dortmund.

"Bike ma anders" ist ein Aktionstag überschrieben, der am Samstag, 1. Juli, 10 bis 16 Uhr, auf dem Friedensplatz stattfindet. Es geht um Inklusion mit dem Fahrrad - Radfahren für alle. Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit und ohne Behinderung können an diesem Tag
unterschiedliche Fortbewegungsmöglichkeiten kennenlernen und ausprobieren. Mit dabei sind Hand- und Liegebikes, Segways und Roller, Drei- oder Zweiräder. Auf einem Parcours können die Räder ausprobiert werden.

Veranstalter ist die Behindertenbeauftragte der Stadt Dortmund in Kooperation mit der Behindertensport-Gemeinschaft Dortmund 51 e .V. Hier weiterlesen...


Ausrichter für das Nikolaus-Spiel- und Sportfest gesucht!
Der BRSNW-Bezirk Münster sucht einen Ausrichter für das traditionelle Nikolaus-Spiel- und Sportfest Anfang Dezember.

Der Bezirk Münster im Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW sucht einen Ausrichter für sein Nikolaus-Spiel- und Sportfest im Dezember 2017. Bislang hat der Bezirksvorstand für das traditionelle Sportfest für Kinder und Jugendliche trotz aller Anstrengungen keinen ausrichtenden Verein finden können.

"Wir suchen eine Turnhalle in der etwa ein Dutzend Geschicklichkeits-, Lauf- und Wurfspiele stattfinden können", sagt Bezirksvorsitzender Thomas Menke. An die sportlichen Spiele schließen sich gemeinsam gesungene Weihnachtslieder an. Zum Schluss verteilt der Nikolaus Geschenke an die teilnehmenden Kinder. Hier weiterlesen...


3. Bezirks-Bocciaturnier in Münster findet einen neuen Sieger
Der BRSNW-Bezirk Münster hatte bereits zum dritten Mal zum Bocciaturnier eingeladen. Ausdrücklich konnten alle Interessierten sich melden, egal ob mit oder ohne Behinderung. In diesem Jahr folgten acht Mannschaften dem Aufruf.

Ausrichter in diesem Jahr war der TV Mettingen. Diesmal fand das Turnier in der BSG Ahaus einen Überaschungssieger, der den favorisierten Titelverteidiger im Endspiel klar mit 12:2 besiegte.

Die Mannschaften aus Gelsenkirchen, Ahaus, Gladbeck, Nordwalde und Gastgeber Mettingen spielten erst in zwei Gruppen jeder gegen jeden. Nach den Gruppenspielen folgte erst einmal eine Pause, die alle nutzten um sich in der eingerichteten Cafeteria zu stärken. Hier weiterlesen...


Leistungs- und Breitensport

Europarekord, Abschiede und gute Stimmung 
Das 7. Integrative Sportfest des TSV Bayer 04 Leverkusen bot wieder vielfältige Emotionen: Johannes Floors sprintete zum Europarekord, Vanessa Low trug zum letzten Mal das Bayer-Trikot und Heinrich Popow glänzte als Co-Moderator.

Meetingdirektor Jörg Frischmann konnte sich über ein stattliches Teilnehmerfeld freuen: Neben den heimischen Athleten kamen viele Starter aus den umliegenden Vereinen, aber auch paralympische Sportler aus Australien, den Niederlanden, Großbritannien und Luxemburg, um die Top-Bedingungen zu nutzen.

Johannes Floors sprintete – angestachelt durch den australischen T13-Rio-Bronzemedaillengewinner Chad Perris – zu einem neuen T43-Europarekord in 10,88 Sekunden. Im Finale anschließend lief der Athlet von Karl-Heinz Düe in 10,77 Sekunden sogar noch mal schneller, allerdings bei nicht zulässigem Rückenwind (+2,9).

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Borussia Düsseldorf wird hauchdünn Mannschaftsmeister
Bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Tischtennis kämpften in Homberg an der Ohm zwei Teams aus dem BRSNW um den Titel. Mit nur einem Spiel Unterschied besiegte Borussia Düsseldorf den Titelverteidiger RBS Solingen im Finale.

In einem Finale, das spannender nicht hätte sein können, setzte sich das Team von Borussia Düsseldorf am Wochenende in Homberg/Ohm letztlich hauchdünn gegen den amtierenden Meister RBS Solingen durch. Dabei führten die Solinger bereits mit 3:1. Und Paralympics-Teilnehmer Thomas Rau führte im Spiel gegen Thomas Altrogge schon mit 2:0 Sätzen, lag zudem im dritten Satz schon mit 10:7 vorn. Doch der Düsseldorfer wendete sensationell noch das Blatt und gewann noch mit 3:2. Von da an wog die Finalbegegnung zugunsten der Borussia, die Landeshauptstädter setzten sich mit 6:4 bei einem ausgeglichenen Satzverhältnis von 20:20 die Krone auf.

Bereits in den Vorrunden-Gruppen lief es auf das NRW-Duell hinaus. Mit 26:1 Siegen ließen die Solinger in der Gruppe A gegen Schleswig und Berlin keinen Zweifel aufkommen. Die Düsseldorfer mussten dagegen gegen die gleichwertigen Badener zittern und besiegten den Gegner mit 6:4. Hier weiterlesen...


Judoka Andreas Gramsch ist Deutscher Kata-Meister
Zu ersten Mal durften auch G-Judoka an der Deutschen Kata-Meisterschaft teilnehmen. Andreas Gramsch vom 1. Budokan Hünxe gewann in Berlin den Titel.

Zum ersten Mal konnten auch G-Judoka an der Deutschen Kata-Meisterschaft teilnehmen, die dadurch zu einer wirklich ersten Inklusiven Kata-Meisterschaft wurde. An dieser vom SC Dynamo Hoppegarten am 17. und 18. Juni in der Sporthalle der Peter-Josef-Lenné Schule ausgerichteten Meisterschaft gingen 85 Kata-Paare aus ganz Deutschland in sechs unterschiedlichen Kata-Demonstrationen an den Start, darunter auch sieben G-Judo-Paare.

Paar bedeutet hier allerdings, dass nur der bei der Kata aktive und die Würfe demonstrierende Teilnehmer ein G-Judoka ist. Der Partner, der möglichst harmonisch und vor allem technisch brillant geworfen werden sollte, unterliegt keinerlei Beschränkungen und ist idealerweise ein Judoka ohne Handicap. Hier weiterlesen...


Erste Handicap Open ein voller Erfolg
Im Deutschen Tischtennis-Zentrum in Düsseldorf fanden jetzt die ersten Handicap Open statt. Unter den Augen von Para-Tischtennis-Bundestrainer Volker Ziegler spielten 48 Sportlerinnen und Sportler um den Sieg und attraktive Sachpreise.

Die Starter und Starterinnen kamen aus dem gesamten Bundesgebiet, 27 Athleten spielten zum ersten Mal im Sport für Menschen mit Behinderung. 17 Teilnehmer sind sogar noch unter 25 Jahre alt, gehören also im Behindertensport noch zum Nachwuchs. Der Plan des DBS, Menschen mit Behinderung aus dem Regelsport anzusprechen, ist somit voll aufgegangen.

Gespielt wurde in drei unterschiedlichen Turnierklassen: Unter 23 Jahre stehend, über 23 Jahre stehend und Rollstuhlfahrer. In der Wettkampfklasse U23 setzte sich Tom-Luca Terkuhlen im Finale mit 3:1 gegen Marius Kremer durch, bei den über 23-Jährigen holte Mika Winnen Gold vor Jürgen Simon und bei den Rollstuhlfahrern sicherte sich Andreas Bernhard den Sieg vor Tim Bunte und Mohamad Glous in einer Fünfergruppe.

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Gold für Sandra Mikolaschek bei den Bayreuth Open
Die Tischtennis-Spielerin von Borussia Düsseldorf beschenkte sich bei den Bayreuth Open kurz vor ihrem 20. Geburtstag mit dem Sieg in der Einzelkonkurrenz selbst. Ihr Vereinskamerad Thomas Schmidberger gewann im Team-Wettbewerb Gold.

Bei den vierten Bayreuth Open holten die deutschen Athleten acht Medaillen – davon wurden jeweils vier in den Einzel-Wettbewerben und vier in den Team-Wettbewerben erspielt. Sandra Mikolaschek (Borussia Düsseldorf) gewann Gold im Einzel der Wettkampfklasse 4 und Bronze mit Lisa Hentig (TuS Winterscheidt) im Teamwettbewerb der kombinierten Wettkampfklassen 4-5. Thomas Brüchle und Thomas Schmidberger (Borussia Düsseldorf) sicherten sich den Titel im Team-Wettkampf der WK 3. Im Einzel mussten sich die beiden jeweils mit Bronze zufriedengeben, ebenso wie Valentin Baus (Borussia Düsseldorf) in der WK 5.

Außerdem eine Bronzemedaille mit nach Hause nehmen dürfen Lena Kramm/Marlene Reeg im Team der WKs 9-10 sowie Yannik Rüddenklau, der sich mit dem Engländer Thompson in der WK 9 einen Podest-Platz sichern konnte. Hier weiterlesen...


BRSNW-Fußballer sind zum 18. Mal Deutscher Meister
Die Fußball-Landesauswahl des Behinderten- und Rehabilitationssportverbands Nordrhein-Westfalen e. V. (BRSNW) hat den deutschen Meistertitel zurück nach NRW geholt. Im Finale besiegte das Team von Uli Ollesch die Mannschaft aus Hessen im Elfmeterschießen.

Nach einem meisterlosen Jahr ist der Pokal wieder in den Händen der Fußball-Landesauswahl aus Nordrhein-Westfalen. Die besten Kicker aus neun Bundesländern mit intellektueller Beeinträchtigung spielten in Rostock um die Deutsche Meisterschaft. In einem spannenden Finale setzte sich die BRSNW-Auswahl gegen die vom ehemaligen Bundesliga-Trainer Dragoslav Stepanovic trainierten Hessen durch und reckte bereits zum 18. Mal den Meisterpokal in den Himmel.

Das spannende Finale gegen die Hessen gipfelte nach einem 2:2 in der regulären Spielzeit im entscheidenden Elfmeterschießen. Zuvor war die BRSNW-Elf in einer hochklassigen Partie, die vom Bundesliga-Schiedsrichter Bastian Dankert gepfiffen wurde, durch einen Freistoß-Treffer von Borhan Güler und dem 2:1 durch Dominik Witte zweimal in Führung gegangen. Zweimal konnten die Gegner aus Hessen ausgleichen. Die Entscheidung musste also im Elfmeterschießen fallen. Hier weiterlesen...


Deutsche Rollstuhl-Basketballerinnen stehen im EM-Finale
Mit einem 50:33-Sieg über Frankreich sind die deutschen Rollstuhlbasketball-Damen bei der Europameisterschaft in Teneriffa ins Endspiel eingezogen. Garantin für den Sieg war erneut die Kölnerin Mareike Miller mit 30 Punkten.

Die deutschen Damen stehen zum 15. Mal in Folge im Endspiel um die europäische Krone. Gegen das Team aus Frankreich setzte sich der Titelverteidiger am Donnerstag Abend ungefährdet mit 50:33 (12:6/19:12/41:23) durch und trifft nun am Freitag im großen Finale wie auch die Jahre zuvor auf den Dauerrivalen aus den Niederlanden. Beste Werferin für die deutsche Auswahl wurde erneut Mareike Miller mit insgesamt 30 Punkten.

Zu Beginn der Partie kamen die deutschen Damen gut ins Rollen und zogen sogleich mit einem 10:0 Lauf davon. Guter Arbeit in der Defense und beim Rebound war es zu verdanken, dass das Team aus Frankreich erst nach sechs gespielten Minuten mit dem 10:2 die ersten Punkte in der deutschen Reuse unterbringen konnte. Hier weiterlesen...


Para-Badminton Damendoppel an der Spitze der Weltrangliste
Seit dem letzten Wochenende nehmen drei deutsche Sportlerinnen den ersten Platz in den Doppelkonkurrenzen der aktuellen Weltrangliste im Para-Badminton ein. Mit Katrin Seibert (1. BC Dortmund) im Damendoppel der Disziplin "Stehend", sowie Elke Rongen (BSG Aachen) und Partnerin Valeska Knoblauch (RBG Dortmund 51) im Damendoppel "Rollstuhl" stehen erstmals drei deutsche Frauen auf Platz 1 des weltweiten Rankings.

Durch Auswertung der internationalen türkischen Meisterschaften im Mai kam es zu Verschiebungen in der Weltrangliste, da die Konkurrenten um die Spitzenposition hier wertvolle Punkte verloren. So zog Katrin Seibert mit ihrer norwegischen Doppelpartnerin Helle Sophie Sagoy nach Punkten gleich, so dass die zweimaligen Weltmeisterinnen nun wieder gemeinsam den ersten Platz belegen. Erstmals an die Spitze der Weltrangliste sprangen Elke Rongen und Valeska Knoblauch, da ihre Schweizer Konkurrentinnen eine Menge Punkte verloren.

Im weiteren Saisonverlauf wird es für die deutsche Rollstuhl-Paarung schwer werden, die Spitzenposition gegen die thailändischen Weltmeisterinnen Wetwithan/Pookkham zu verteidigen. Hier weiterlesen...


Rehabilitationssport

Vereine suchen ärztliche Betreuung
Für den Rehabilitationssport im Sportverein ist eine Betreuung durch einen Vereinsarzt notwendig. Mit einem neuen Faltblatt möchte der BRSNW Vereine bei der Suche unterstützen.

Rehabilitationssport ist eine ergänzende Leistung zur medizinischen Rehabilitation, die ärztlich verordnet wird – frei von Budgetierung! Er dient der Förderung von Leistungsfähigkeit in Alltag und Beruf, Krankheitsbewältigung, Teilhabe und Lebensfreude. Qualitätsmerkmal ist das Üben in festen Gruppen mit speziell ausgebildeten Übungsleitern/-innen.

Jedem Sportverein, der als Leistungserbringer von Rehabilitationssport anerkannt ist, muss ein Vereinsarzt / eine Vereinsärztin zur Seite stehen. Das schreibt die Rahmenvereinbarung mit den Kostenträgern vom 1.1.2011 vor.

Uns erreichen zunehmend Anfragen von Vereinen, die dringend Vereinsärzte/-innen suchen. Zur Unterstützung hat der BRSNW ein Faltblatt entwickelt, das Ärzte/-innen über die Tätigkeit als Vereinsarzt/-ärztin im Rehabilitationssport informiert.

Hier können Sie das Faltblatt herunterladen...

Drucken Sie das PDF-Dokument doppelseitig auf DIN A4. Falten Sie es auf DIN A5 und versehen Sie die Rückseite mit Ihrem Vereinsstempel bzw. Ihren Kontaktdaten (grüner Kasten).


Aus-, Fort- und Weiterbildung

Stärkung des Selbstbewusstseins für Mädchen und Frauen

Eine verkürzte Weiterbildung für Übungsleiterinnen B Rehabilitationssport mit entsprechender Vorqualifikation bietet der BRSNW am 9. und 10. September in Duisburg an.

Übungen zur Stärkung des Selbstbewusstseins für Mädchen und Frauen mit oder mit drohender Behinderung stehen in einer verkürzten Weiterbildung für Übungsleiterinnen B Rehabilitationssport mit Vorqualifikation auf dem Programm.

Frauen, die bereits im Besitz einer gültigen Übungsleiterinnenlizenz im Rehabilitationssport sind, werden zu einer speziellen Qualifikation geführt (Zertifikat). Dies befähigt sie auf der Grundlage des § 44 SGB IX, ein eigenständiges Rehabilitationssport-Angebot zum Thema Selbstbehauptung für Mädchen und Frauen mit oder mit drohender Behinderung zu konzipieren und in Zusammenarbeit mit einem Verein durchzuführen. Ressourcenorientiert und frauenparteilich werden die Übungsleiterinnen bei Mädchen und Frauen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen Kompetenzen im Bereich der Selbstbehauptung und Selbstverteidigung fördern können.

Die Leitung übernehmen Dr. Dagmar Kubanski und Silke Thielemann.

Hier weiterlesen und anmelden...


Kombinierte Ausbildung: Zwei Lehrgänge in einem

Verkürzte Ausbildung mit 106 statt 180 Lerneinheiten für Vorqualifizierte.

Vorqualifizierte Übungsleiter haben die Möglichkeit, an einem verkürzten Grundlagen-Lehrgang teilzunehmen - mit 16 statt 90 Lerneinheiten! Der verkürzte Grundlagen-Lehrgang heißt  P16. Er kommt für Vorqualifizierte in Frage, die bereits eine ÜL-Lizenz oder einer Trainerlizenz besitzen. Auch Gymnastik- oder Sportlehrer können diesen verkürzten Weg zur Rehasportlizenz nutzen. Um eine Orthopädielizenz zu erwerben, muss man dann noch einen Lehrgang „Block 30 Orthopädie“ (90 Lerneinheiten) durchlaufen.

In einem aktuellen BRSNW-Lehrgang haben Sie Gelegenheit, den P 16 und den Orthopädie-Lehrgang in einem zu machen. Dadurch sparen Sie Zeit und organisatorischen Aufwand. Dieser Lehrgang findet in Oberwerries (Hamm) statt.
Hier weiterlesen...

Titel LG-Nr. Datum Ort Meldeschl. Preis Sonst.
Kompaktausbildung
P16+Orthopädie
173010 11.-15.09.17
25.-29.09.17
Oberwerries  11.08.17  BRSNW(A): 600€
DBS (B): 800€
Ext. (C): 1100€
inkl. Übernachtung und Verpflegung

     

Vier Lehrgänge zur Lizenzverlängerung am Jahresende
Der BRSNW bietet insgesamt vier zusätzliche Lehrgänge zur Lizenzverlängerung an. Zwei Fortbildungen finden im September in Rheine und zwei weitere im November und Dezember in Bonn statt.

Für Übungsleiter B im Profil Orthopädie sind die zwei folgenden Fortbildungen gedacht:

Schultererkrankungen im orthopädischen Rehasport
LG-Nr. Termin/Ort Meldeschluss LE Gebühr
NW 178385 02.09.17/Rheine 02.08.17 8 (A) 40 €
(B) 55 €
(C) 80 €
Ziele, Methoden, Inhalte: In dieser Fortbildung soll ein kurzer Überblick über die Entstehung und Folgen bestimmer Schultererkrankungen gegeben werden. Im Anschluss stehen wichtige Inhalte und deren praktische Umsetzung auf dem Programm. Zu guter Letzt sollen "Lieblingsinhalte" der Teilnehmer auf ihre Einsatzmöglichkeiten bei Schultererkrankten überprüft werden.
Zielgruppe: ÜL B Rehabilitationssport Orthopädie
Besonderheiten: Der zeitliche Rahmen ist 9 bis 16 Uhr.
Koordinations- und Konditionstraining im orthopädischen Rehasport
LG-Nr. Termin/Ort Meldeschluss LE Gebühr
NW 178386 16.09.17/Rheine 16.08.17 8 (A) 40 €
(B) 55 €
(C) 80 €
Ziele, Methoden, Inhalte: Nach einer kurzen theoretischen Einstiegssequenz soll es an diesem Tag viele Praxisideen geben. Im Bereich Koordination werden u.a. Inhalte aus "Life Kinetik" Rehasport tauglich angepasst. Im Bereich Konditionstraining geht es vor allem um "Verpackungsmöglichkeiten" und Variationen von bekannten Übungen und Spielformen, um ein motivational ansprechendes Training zu gestalten.
Zielgruppe: ÜL B Rehabilitationssport Orthopädie
Besonderheiten: Der zeitliche Rahmen ist 9 bis 16 Uhr.

Für Übungsleiter aller Profile sind diese beiden Fortbildungen möglich:

Spielerisches Ausdauer- und Gehirntraining
LG-Nr. Termin/Ort Meldeschluss LE Gebühr
NW 178387 21.10.17/Bonn 21.09.17 8 (A) 40 €
(B) 55 €
(C) 80 €
Ziele, Methoden, Inhalte: In dieser Fortbildung sollen interessante Inhalte und Methoden spielerischen Ausdauer- und Gehirntrainings vermittelt und erarbeitet werden, die besonders für die Betreuung heterogener Gruppen interessant sind. Auf profilübergreifende, schadensspezifische Besonderheiten (physisch, kognitiv, psychisch) und die Möglichkeiten der Integration/Inklusion weniger stark belastbarer Teilnehmer/-innen wird gezielt eingegangen.
Zielgruppe: ÜL B Rehabilitationssport, alle Profile (B30-80)
Sturzprävention für Ältere (60+) und Hochaltrige (80+)
LG-Nr. Termin/Ort Meldeschluss LE Gebühr
NW 178388 18.11.17/Bonn 18.10.17 8 (A) 40 €
(B) 55 €
(C) 80 €
Ziele, Methoden, Inhalte: Vielen älteren und hochaltrigen Teilnehmern sind herkömmliche Programme zur Sturzprävention aufgrund ihrer Behinderung nicht ohne weiteres möglich. Methodisch müssen hier andere Wege beschritten werden, um die Teilnehmer auf Übungen im Stand und in der Fortbewegung vorzubereiten. Auf profilübergreifende, schadensspezifische Besonderheiten (physisch, kognitiv, psychisch) und die Möglichkeiten der Intergration/Inklusion weniger stark belastbarer Teilnehmer/-innen wird gezielt eingegangen.
Zielgruppe: ÜL B Rehabilitationssport, alle Profile (B30-80)


Aktuell freie Lehrgangsplätze

In folgenden, aktuellen Lehrgängen sind noch einige Plätze